So bringt man einen schlechten Tag gut zu Ende – 7 realistische Tipps

Jeder hat sie – diese schlechten Tage. Selbst wenn ihr eine extrem reflektierter und selbstsicherer Mensch seid, auch dann hab ihr sie – diese nicht enden wollenden, miserablen Tage. Meistens hat man zwei Optionen: Kopf hoch und versuchen das beste draus zu machen oder sich damit abfinden und die schlechte Laune ausleben. Beides ist vollkommen in Ordnung. Je nachdem wie schlecht euer Tag wirklich war, werdet ihr euch für das eine oder das andere entscheiden.

Im heutigen Blogpost soll es darum gehen, was ihr tun könnt, um einen schlechten Tag doch noch zu einem positiven Ende zu bringen. Damit meine ich nicht, dass sich mit diesen Tipps eure Laune um 180 Grad wandeln wird und ihr wieder super happy seid. Vielmehr sollen euch diese Tipps helfen die innere Spannung loszuwerden, die ein solcher Tag in einem hervorruft – psychisch und physisch. Ihr sollt entspannt ins Bett gehen können und euch nicht noch den Schlaf rauben, weil eure Gedanken sich noch um diesen schlechten Tag drehen.

Keine Optimierung- und Weltverbesserungs-Tipps a la “Hey yo – hier sind 10 Tipps, wie du nie mehr einen schlechten Tag hast”.

Vielmehr realistische und achtsame Inspiration, die euch wirklich weiterhilft.

Manche der Tipps werden euch banal vorkommen – aber genau deshalb sind sie so hilfreich.

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7 achtsame und realistische Tipp – meine persönlichen Favoriten

Geht so früh wie möglich schlafen

Seid ehrlich: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr nach einem super schlechten Tag noch irgendetwas sinnvolles Zustande bringt? Man will guten Willen zeigen und noch etwas Produktives machen, doch am Ende ist man kaum einen Schritt weitergekommen. Prokrastination und Nachdenken, sag ich nur. Tut euch selbst und dem kommenden Tag einen Gefallen und geht einfach früh ins Bett. Euer Körper braucht die Ruhe und Entspannung. Wenn ihr dann am nächsten Morgen aufwacht, seid ihr ausgeruht und nicht noch zusätzlich schlecht drauf, weil ihr müde seid. So startet ihr frisch und munter in den neuen Tag und könnt hoffentlich den schlechten Tag hinter euch lassen.

Macht ein Workout

Endorphine, das ist es was wir nach einem schlechten Tag genauso brauchen, wie den eben erwähnten Schlaf. Listen to your body (wie Sezzy sagen würde). Man bekommt durch das Workout nicht nur eine große Mengen an Endorphinen, man ist ebenso für eine gewisse Zeit komplett von diesem schlechten Tag abgelenkt. Vorausgesetzt ihr trainiert wie ich und fokussiert euch dabei nur auf die einzelnen Übungen und nichts anderes. Es fühlt sich so gut an zu spüren, wie die eigenen Muskeln arbeiten und das Herz schneller pumpt. Da bleibt doch gar keine Zeit mehr, um an irgendetwas anderes zu denken.

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Macht etwas, das euer Herz höher schlagen lässt

Thema: Herzensprojekte. Vielleicht hilft bei euch Schlaf und Sport nur bedingt und ihr möchtet lieber etwas voranbringen und bewegen – sei es nur für euch ganz persönlich. Angefangen von Hobbies, über kleine nebenberufliche Projekte, hin zur kompletten Selbstständigkeit. Euer kompletter Fokus liegt auf diesem Projekt und ihr nutzt all die negative Energie des Tages und wandelt sie in etwas sinnvolles und zielführendes um. So hat euch der schlechte Tag doch noch “etwas gebracht”.

Die perfekte Ansprechpartnerin hierfür ist die wunderbare Rebecca, die sich sowohl auf ihrem Blog, als auch auf Instagram täglich mit dem Thema Herzensprojekte beschäftigt und euch täglich mit Tipps und Tricks versorgt. Schaut vorbei, denn #sharingiscaring

Trefft euch mit euren Freunde

Eure Freunde kennen euch nunmal sehr gut. An einem schlechten Tag ist das Gold wert. Inwiefern? Entweder wissen sie genau, wie sie euch aufmuntern und ablenken können oder sie kennen eurer Dilemma genau (zum Beispiel aus unzähligen Sprachnachrichten. Guilty) und können euch direkt konkrete Tipps geben. So oder so fühlt man sich bei den eigenen Freunden immer wohl und wie zuhause und kann den schlechten Tag doch noch einigermaßen gut und versöhnlich beenden.

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Tretet aus eurer Komfortzone heraus

In letzter Zeit war ich selbst nicht das größte Vorbild, was aus der Komfortzone treten anbelangt. Dennoch möchte ich das hier als Inspiration auflisten. Kennt ihr das berauschende Gefühl, wenn ihr etwas tut, von dem ihr dachtet ihr könntet es nicht? Richtig! Dieses Gefühl! Danach kommt es einem so vor, als könnte man durchaus die ganze Welt erobern…und der Grund, warum der Tag so schlecht verlaufen ist? Der erscheint einem dann meistens gar nicht mehr so groß oder – wenn er doch bedeutend war – ist man dennoch am Ende des Tages stolz auf sich, weil man sich etwas getraut hat und über den eigenen Schatten gesprungen ist. Danach hat man wieder Selbstbewusstsein und Motivation sich dem Problem entgegen zu stellen.

Lest ein gutes Buch

Ein gutes Buch fungiert schon fast als Heilmittel für alles – sei es fiction oder non-fiction. Wollt ihr euch lieber in eine komplett andere Welt entführen lassen oder doch auf den Optimierungszug (was genau meine ich damit? – Lest es hier) aufspringen? Um ein Buch zu lesen muss man sich Zeit und Ruhe nehmen – logisch eigentlich. Doch besonders nach einem schlechten Tag haben wir oft das Handy neben uns oder lassen unsere Gedanken leicht abschweifen. Konzentriert euch aber lieber darauf bewusst euer Buch zu lesen, denn nur so könnt ihr eure ganze Aufmerksamkeit den Worten auf den Seiten widmen und euch von eurem schlechten Tag – bewusst – ablenken. Bewusste Ablenkung kann Wunder bewirken.

Und last but not least: Akzeptiert den Tag, wie er ist

Akzeptanz ist eine Kunst, die wir zu meistern lernen müssen. Damit meine ich nicht, dass man alles im Leben so hinnimmt und es als Ausrede für alles benutzt. Vielmehr bedeutet es, dass wir uns nicht über etwas unnötig aufregen sollen – denn das stiehlt uns nur unsere Zufriedenheit und bringt rein gar nichts. Wir müssen es für den Moment akzeptieren und annehmen, dass es passiert ist, damit wir möglichst schnell daran arbeiten können die Situation zu ändern, sodass es möglichst nicht nochmal vorkommt. Also: schlechten Tag gehabt? Nicht drüber aufregen und sich Vorwürfe machen, sondern diese Energie nutzen und etwas verändern.

Der letzte Punkt ist mein persönlicher Top-Favorit. Ich habe mir selbst schon unzählige Male das Leben schwerer und unangenehmer gemacht, als es hätte sein müssen – allein weil ich schlecht darin war, Dinge zu akzeptieren. Mir hilft es dann immer zu sagen: Es ist nunmal passiert, reg dich nicht auf, denn du kannst es jetzt aktuell einfach nicht mehr ändern. Es ist geschehen. Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, also klau dir doch selbst nicht deine Energie, indem du dich trotzdem drüber aufregst.

Was macht ihr nach einem schlechten Tag? Wendet ihr vielleicht sogar einen der obene genannten Tipps an?

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