Money Mindset – Warum sich etwas gönnen nichts schlechtes ist

Disclaimer: in diesem Kontext steht “Geld ausgeben” für das Ausgeben von Geld, welches du dir eigens erarbeitet hast. Dieses Geld ist noch übrig, nachdem all deine Fixkosten und sonstige regelmäßig wiederkehrende Kosten gedeckt sind. Geld welches du theoretisch aufs Sparkonto legen könntet

Unbedingt den Instagram Post vorher lesen!

 

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Franzi | Texterin (@girlbossheaven) am


Mein Ziel in den letzten Jahren war immer: die Summer am Sparkonto vergrößern. Damit ich mir dann in Zukunft ab und zu etwas leisten könnte. Sei es ein Urlaub, Kleidung, ein SPA Tag…Das Problem an der ganzen Sache? Ich war so beschäftigt damit Geld zu sparen als es dann an den “sich gönnen”-Teil ging, konnte ich es nicht. Alles worauf ich gepolt war, war sparen und nochmals sparen. Meine Gedanken kreistn nur um sowas wie “jetzt hast du das Geld so mühsam angespart und dann wirfst du es innerhalb von Sekunden aus dem Fenster”. Diese Gedanken haben mich zum heutigen Blogpost inspiriert.

Das schlechte Gewissen

Geld ausgeben und ein schlechtes Gewissen haben. Zwei Dinge, die oft stark miteinander verknüpft sind…obwohl sie es nicht sein sollten. Ich verstehe den Sinn eines schlechten Gewissens bei Ausgaben, die wirklich unnötig waren. Aber wenn ihr euer hart erarbeitetes und erspartes Geld für etwas ausgibt, das euer Herz höher schlagen lässt, dann hat hier ein schlechtes Gewissen nichts verloren.

Bestes Beispiel: Die im Instagram Post erwähnte Anschaffung eines neuen Laptops war bei mir unvermeidlich. Ich brauchte extrem dringend einen neuen Laptop, da mein alter nach mehr als 5 Jahren final den Geist aufgegeben hat. Es musste ein Gerät sein, bei welchem ich mir sicher war, dass ich es auch noch in einem halben, in einem oder in fünf Jahren gerne nutzen würde. Die Wahl fiel dann nach langem Überlegen, aber dennoch nicht überraschend, auf ein MacBook.

An dieser Stelle hätte ich mir einreden lassen können, dass es auch ein günstigeres Gerät getan hätte. Klar gibt es Laptops, die ähnliche Qualität zu einem günstigeren Preis anbieten, aber für mich hat das keine Rolle gespielt. Ich wollte einfach das MacBook haben. Fertig. Das war mein hart erspartes Geld, welches für genau solche Anschaffungen zu Seite gelegt wurde. Das gebe ich  dann auch genau für das Gerät aus, welches meinen Vorstellungen entspricht. Wo ist sonst der Sinn dahinter?

Früher wäre das schlechte Gewissen deswegen super schnell da gewesen. Gedanken wie “Für das Geld hättest du ein-, wenn nicht sogar, zweimal in den Urlaub fahren können.”… waren Standard. Meiner Meinung nach ist das schlechte Gewissen hier aber fehl am Platz, denn ich habe eine bewusste Entscheidung getroffen, die von niemandem angezweifelt werden muss.

Meiner Meinung nach ist es völlig in Ordnung…

Money Mindset girlbossheaven Texterin Geld ausgeben

Exkurs: Die ungesunde Beziehung zum Geld

Woher kommt dann diese verzerrte Einstellung zum Geld ausgeben, wenn es darum geht sich etwas zu gönnen? Ist es nicht so, dass einige von uns ein angeschlagenes und angeknackste Beziehung zu Geld haben? Verschiedene Faktoren spielen hier eine Rolle – beim einen mehr, beim einen weniger. Meiner Meinung nach gibt es 2 Hauptfaktoren, die unser Money Mindset beeinflussen.

Übers Geld spricht man nicht
Ist euch schon mal aufgefallen, dass es beim Thema Geld und Geld verdienen meistens nur zwei Extreme gibt? Viel Geld verdienen ist super vs. viel Geld verdienen ist nicht erstrebenswert. Dadurch, dass wir so wenig über Geld sprechen haben wir keinerlei Bezug dazu. Zu etwas zu dem man keinen Bezug hat, kann man auch keine gesunde Beziehung aufbauen.

Wisst ihr wie viel eure Freunde verdienen? Wisst ihr was der letzte Urlaub eurer besten Arbeitskollegin gekostet hast? Nein? Dann wird es Zeit diese Fragen zu stellen und Geld nicht mehr zu einem Tabuthema zu machen. Wir sollten mehr über Geld reden. Dadurch bekommt auch ein Gefühl für Geld und eine besseren Bezug dazu.

Kind, wird dein Geld doch nicht zum Fenster raus
Es ist kein Geheimnis, dass wir alle irgendwie so sind wie unsere Eltern. Mehr oder weniger. Wir übernehmen unbewusst ihre Einstellungen zu gewissen Themen, Verhaltensweisen oder gestalten unser Leben genauso wie ihres. Erziehung hat einen großen Einfluss auf uns. So auch beim Thema Geld. Sind eure Eltern eher die Sparfüchse, dann seid ihr vermutlich super darin Geld zu sparen und habt eher Probleme damit es auszugeben. Andersrum genauso.

Ähnlich beeinflusst werden wir durch die Menschen mit denen wir uns regelmäßig umgeben. Wie hat Jim Rohn mal so schön gesagt: “Du bist der Durchschnitt der 5 Personen mit denen du die meiste Zeit verbringst”. Diese Menschen beeinflusse nicht nur unsere Gedanken und unser Handeln, sondern letztendlich auch unseren Erfolg.

Unsere Einstellung zu Geld wird uns unser ganzes Leben lang begleiten und beeinflussen – leider auch negativ. Deswegen sollten wir uns intensiv damit auseinandersetzen. Fangen wir doch damit an, dass wir uns ohne Reue etwas gönnen.

Los, gönn dir! – Das ist etwas gutes

Es ist eine Form der Belohnung und Motivation
Es fällt mir schwer mich selbst zu loben und mir zu erlauben stolz auf mich zu sein. Warum auch immer. I don’t know. Ich freue mich kurz über das Erreichte und dann ist es abgehackt. Weiter zum nächsten Ziel. Über diese Art von Optimierungswahn habe ich vor Kurzem schon einen Blogpost geschrieben (unbedingt lesen! Ein Appell an uns alle).

Dabei ist es so immens wichtig sich selbst zu belohnen, auch in Form von Geld ausgeben. Sei es eine Reise, eine gutes Essen, der neue Laptop oder ein SPA Tag. Diese Belohnungen füttern unsere Motivation und halten uns bei Laune. Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass das völlig in Ordnung ist und man hier keinerlei schlechtes Gewissen haben braucht. Dafür arbeitet man ja schließlich auch – um sich Ding leisten zu können.

Man übernimmt Verantwortung für sein Leben – #boss
Wenn man als Spirit Animal auch ein Buch haben kann, dann wäre es bei mir “How to get from where you are to where you want to be” von Jack Canfield. Eines seiner Prinzipien für Erfolg ist, zu 100% Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen (hierzu wird es einen eigenen Post geben; definitive Leseempfehlung). Um wirklich uneingeschränkt Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, musst man frei sein. Frei von der Vorstellung, Lebenseinstellung und Meinung anderer – auch in Bezug auf Geld. Vor allem in Bezug auf Geld. Es geht niemanden etwas an für was du dein Geld ausgibst.

Es verleiht dir Unabhängigkeit
Wir reden immer davon, dass wir unabhängig sein wollen. Und wie unabhängig wir ja bereits schon sind. Sind wir wirklich unabhängig, wenn wir uns immer vorher bei Freunden absichern, ob es auch okay ist für dies oder jenes Summe xy auszugeben. Sind wir wirklich unabhängig, wenn wir endlos abwägen, ob wir wirklich eine Summe xy für dies oder jenes ausgaben wollen? Sind wir wirklich unabhängig, wenn wir unsere Eltern vorher fragen, ob wir eine Summe xy für dies oder jenes ausgeben dürfen?

Wir müssen uns davon lösen die Einwilligung und Bestätigung von anderen einzuholen, wenn es um unser eigenes Ausgabeverhalten geht. Das ist alles andere als unabhängig. So hast du dein eigenes Leben nicht zu 100% in der Hand – du gibst die Verantwortung in andere Hände. Du willst dir etwas kaufen? Wenn du dir selbst nicht ganz sicher, wäge es kurz ab und dann: los!

Wie steht ihr zu dieser ganzen Thematik? Lasst mir auf Instagram einen Kommentar da!

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