Konzentriert arbeiten – meine 6 top Tipps

Sich zu konzentrieren sieht für jeden meiner Kollegen anders aus. Der eine hört Musik, die andere hat Ohrenstöpsel drinnen. Für mich war das ganze Neuland, da ich in meinem alten Job weder das eine, noch das andere machen durfte. Eine ganze neue Sicht auf das Thema Konzentration. Auch Rebecca (inyourtwenties.de) hat mich mit ihrem Blogpost zum Thema inspiriert.

Wie kann man sich am besten konzentrieren? Sieht das für jeden wirklich anders aus? 

Hier sind meine 6 top Tipps, wie ihr besser konzentriert arbeiten könnt.

Konzentration am Arbeitsplatz Girlbossheaven

1.Do you

Wie im ersten Absatz erwähnt, wird nicht jeder Ansatz für euch funktionieren. Ich bin das beste Beispiel: mal kann ich mich in absoluter stille am Besten konzentrieren, ein andermal brauche ich die wuselige Stimmung in einem Café. Probiert die verschiedenen Tipps aus diesem Beitrag aus und findet euren Weg (euren Weg als super empathischer Mensch finden? Click). Akzeptiert, dass eure Konzentration nicht jeden Tag gleich funktioniert.

2.Gestaltet euer Arbeitsumfeld

Wie sehr uns unsere Umgebung beeinflusst merken die meisten von uns spätestens in der eigenen Wohnung. Ist diese zu dunkel, mit fremden Möbeln bestückt oder einfach unaufgeräumt, so fühlen wir uns schnell unwohl. Genauso kann uns auch unser Arbeitsumfeld beeinflussen. Deshalb solltet ihr euren Arbeitsplatz so inspirierend und konzentrationsfördernd wie möglich gestalten:

  • sofern ihr agile Arbeitsplätze habt, nutzt das und sucht euch einen Platz aus, an dem ihr euch wohlfühlt. Sei es in einer Ecke vom Büro, oder in einem Raum, der zum Beispiel nur fürs stille Arbeiten genutzt wird
  • haltet euren Schreibtisch so sauber und leer wie möglich, damit ihr genügend Platzt habt und alle wichtigen Dinge sofort finden könnt. Die Ordnung in eurem Kopf sollte sich auf eurem Schreibtisch wiederspiegeln
  • falls es euch erlaubt ist “dekoriert” euren Platz etwas. Sei es mit inspirierenden Sprüchen, einer Pflanze oder einem bequemen Sitzkissen. Wenn man sich wohlfühlt fällt es einem leichter sich zu konzentrieren

3.Eliminiert Ablenkungen

Dies scheint einer der offensichtlicheren Tipps zu sein, dennoch wird ihm meist zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Hier reicht es nicht das Handy einfach auf stumm zu schalten oder das Mail-Programm nicht zu öffnen. Es müssen alle potentiellen Ablenkungen zu 100% eliminiert werden:

  • schließt alle Programm, die potentielle Störfaktoren darstellen, komplett oder richtet einen “nicht stören”-Status ein. Viele Programm haben diese Funktion, welche alle eingehenden Mails, Benachrichtigungen und Erinnerungen für einen ausgewählten Zeitraum blockieren. Ohne ständige Unterbrechungen könnt ihr eure Konzentration hoch halten und effizienter arbeiten.
    Bonus: die Kollegen können sehen, dass ihr den “nicht stören”-Status eingestellt habt. Die meisten respektieren das und werden euch in eurer Konzentration nicht stören
  • schaltet euer Handy komplett aus und legt es außer Reichweite – am besten so weit weg, dass ihr aufstehen müsstet, um es zu erreichen. Selbst wenn es euch nicht zu anstrengend ist zu eurem Handy zu laufen, so bringt es euch nichts, da es ja aus ist. Der Aufwand es nun anmachen zu müssen, nur um einen kurzen Blick auf Instagram & Co. zu werfen, ist es nicht wert

4.Musik – ja oder nein?

Hier gehen die Meinungen stark auseinander. Wie ich oben bereits anklingen lassen habe: eure Konzentration funktioniert nicht jeden Tag gleich. Ihr wollt Musik hören? Dann ist das okay. Musik kann euch helfen andere – weitaus mehr störende – Geräusche auszublenden. Ein wichtiger Punkt ist hier die Art von Musik, die ihr hören wollt. Eure Lieblingssongs, bei denen euch die Lyrics in Leib und Seele übergehen sind eher ungeeignet. Hier eine Auswahl an Playlists, die ich gerne höre. 

5.Erstellt eine to-do Liste –  mit Prioritäten

Kennt ihr das Gefühlt sich in den eigenen Gedanken zu verlieren? So stark, dass sie sich schon überschlagen? Mir passiert das immer dann, wenn ich viele Aufgaben vor mir habe und diese nach dem “Worauf hab ich jetzt am meisten Lust”-Prinzip angehe. Das funktioniert nur bedingt. Spätestens nach ein paar Minuten höre ich eine weitere Stimme in meinem Kopf sagen, dass vielleicht noch eine wichtigere Aufgabe wartet. Wie löse ich das ganze? Eine to-do Liste mit Prioritäten erstellen, an die ich mich bei der Abarbeitung streng halte. Dadurch So kann ich sichergehen, dass 1. die wichtigsten Aufgaben auch definitiv rechtzeitig fertig werden und 2. ich dadurch die Aufgaben in Ruhe und völliger Konzentration angehen kann.

6.Gönnt euch Pausen – und bewegt euch

Der Kopf tut weh, die Schultern sind verkrampft und die Luft um euch herum ist viel zu stickig. Spätestens jetzt ist es Zeit sich ein paar Minuten zu bewegen. Vom Platz zur Kaffeemaschine, im Treppenhaus oder (wenn Zeit ist) einmal an der frischen Luft ums Haus rum. Wusstet ihr, dass Bewegung viele eurer kognitiven Gehirnfunktionen (u.a. Konzentration, Erinnerung, Lernen…) positiv beeinflusst? 

Habt ihr Probleme euch bei der Arbeit zu konzentrieren? Lasst mir einen Kommentar da, wie ihr am besten euren Fokus behaltet!

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.