5 Gewohnheiten, die sich jeder Sidepreneur in 2019 aneignen sollte

Nach dem Hype um Begriffe wie „Girlboss“ und „Bossbabe“ und ähnlichem, wurde die Selbstständigkeit als Karriereweg so hoch gelobt wie noch nie. Jeder wollte auf einmal sein eigenes Business haben – sei es im klassischen Verständnis (z.B. eine eigene Praxis, ein eigenes Café), als auch in all den neuen Branchen (z.B. Online Business und Influencer). Viele Unternehmen schossen aus dem Boden, verschwanden allerdings genauso schnell wieder. Der Grund dafür? Eine Vielzahl der Unternehmer ging nur dem Hype nach. Sie hatten keinen guten Finanzplan und keine Rücklagen, mit denen sie die erste, finanziell oft schwierige Zeit, überbrücken können.

Ein kleines Herzensprojekt aufbauen kann sich aber tatsächlich JEDER. Das Schöne daran ist, dass wir uns nicht Hals über Kopf in die Selbstständigkeit stürzen müssen, sondern das ganz einfach neben unserem Hauptjob machen können. So bleibt die finanzielle Sicherheit bestehen und wir können uns trotzdem in unseren Herzensprojekten verwirklichen. Hört sich erst einmal toll an, oder? Nichtsdestotrotz erfordert die nebenberufliche Selbstständigkeit viel Motivation und Disziplin. Es gibt allerdings einige Gewohnheiten, mit denen du dir den Weg zu deinem eigenen nebenberuflichen Business viel einfacher gestalten kannst.

Gewohnheit 1: Plane deinen Tag einfach, aber effizient

Wenn du neben deinem Hauptjob, der vermutlich um die 40 Stunden deiner Woche einnimmt, noch ein eigenes Business aufbauen möchtest, wirst du ein sehr gutes Zeitmanagement brauchen. Ja, du hast nur eine begrenzte Anzahl an Stunden für dein Business Zeit, aber dennoch kannst du diese effizient planen und nutzen!

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Plane deshalb deinen Tag so, wie du ihn für Hauptjob, nebenberufliche Selbstständigkeit und andere Dinge nutzen möchtest. Zuerst überlegst du dir, wie viel Zeit dein Hauptjob einnimmt. Diese Zeit blockst du dir in deinem Kalender weg. Dann blockst du dir Dinge wie Fahrten zur und von der Arbeit, sowie Essen, Aufstehen und Schlafengehen weg. Hast du Hobbys, denen du jede Woche nachgehst? Dann trage dir auch diese Zeiten ein. Nun kommen wöchentlich wiederkehrende Dinge, wie zum Beispiel Einkaufen und Putzen. Wenn du all diese Termine und Erledigungen eingetragen hast, siehst du zum ersten Mal, wie viel Zeit dir für dein eigenes Business noch bleibt. Ich kann dir schon jetzt versprechen: Das wird mehr sein, als du zunächst dachtest. Wenn du mit der verfügbaren Zeit aber immer noch unzufrieden bist, solltest du direkt im nächsten Punkt weiterlesen.

Gewohnheit 2: Werde zum Frühaufsteher

Der Tag hat nur 24 Stunden. Nur weil du diese 24 Stunden nicht um ein paar Stunden verlängern kannst, heißt das aber nicht, dass du deine produktive Zeit nicht verlängern und optimieren kannst. Viele Studien besagen, dass erfolgreiche Menschen Frühaufsteher sind. Auf YouTube gibt es unzählige Videos wie du um 5.30 Uhr oder gar um 5 Uhr aufstehen kannst und was du tun musst, um zu dieser Zeit schon produktiv durchstarten zu können.

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Ich liebe es, früh aufzustehen. Zu arbeiten, wenn alle anderen noch schlafen und schon viel geschafft haben, bevor die meisten Leute durch die Bürotür kommen. Ich stehe allerdings nicht um 5 Uhr auf. Normalerweise bin ich für meinen Hauptjob um 7 Uhr morgens aufgestanden. Um mehr Zeit für mein Business zu haben, habe ich den Wecker statt auf 7 Uhr auf 6 Uhr gestellt. Damit habe ich ganz leicht eine zusätzliche Stunde geschaffen, in der ich etwas für mein Business tun kann.

Eine Stunde ist nicht viel, aber auch sie bringt uns voran. Verlasse dich, gerade am Anfang, nicht auf die Zeit nach dem Feierabend. Oftmals ist der Tag im Hauptjob anstrengender als gedacht. Der Chef hat wieder einmal Stress gemacht, oder ein Projekt ist gescheitert. Nach einem solchen Tag zu Hause noch die Motivation aufbringen zu können um weiterzuarbeiten, ist unglaublich schwierig. Mach es dir daher nicht schwerer als nötig. Werde stattdessen zum gut gelaunten und motivierten Frühaufsteher!

Gewohnheit 3: Umgebe dich mit inspirierenden Menschen

Sicher hast du schon etwas von dem Spruch „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst“ gehört. Der Spruch ist nicht einfach ein weiteres Zitat, das sich gut auf unserer Pinnwand macht. An diesem Spruch ist wirklich viel Wahres dran. Das Schönste daran ist: Diesen Spruch kann jeder auf sein eigenes Leben anwenden und dieses damit optimieren.

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Denk doch einmal darüber nach, welche Menschen es sind, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Sind es die Menschen aus deiner Familie, dein Partner, deine beste Freundin oder gar deine Kollegen? Schreibe dir die fünf Menschen auf, mit denen du die meiste Zeit verbringst und notiere dir dazu, was diese Menschen ausmacht. Welche Charakterzüge haben sie? Was bewunderst du an ihnen und was kannst du nicht gut leiden?

Nun sieh dir diese fünf Menschen an. Sind das alles Menschen, zu denen du aufschaust? Menschen, die dich inspirieren und mit denen du dich gerne austauschst und Zeit verbringst? Wenn nicht, solltest du daran dringend etwas ändern. Ich sage nicht, dass du diese Menschen, die du nicht zu deinen „Top 5“ zählen möchtest, komplett aus deinem Leben streichen sollst. Fokussiere dich nur lieber auf die Menschen, durch die du wächst und die du zum Wachsen bringst.

Gewohnheit 4: Höre nie auf zu lernen

Sicher wirst du in deinem Hauptjob auch regelmäßig auf Messen, Kongressen oder zu Schulungen gehen. Behandle deine nebenberufliche Selbstständigkeit ab sofort genauso wie deinen Nebenjob. Lerne immer wieder etwas Neues. Dazu musst du keine monatelangen Kurse an der Volkshochschule besuchen. Es gibt viele kurzweilige Dinge, die dir neues Wissen vermitteln und dich weiterbringen. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Non-Fiction Bücher (Meine Tipps: She Means Business, Side Hustle, Born for this, How to get from where you are to where you want to be)
  • YouTube Channel (Meine Tipps: Erin May Henry, Lavendaire, Amy Landino, Muchelle B)
  • Podcasts (Meine Tipps: Own Your Hustle, The Game Changer Podcast, Dein Online Unternehmen, The Marie Forleo Podcast, Passion Founders Podcast)
  • Online Kurse (Meine Tipps: The Game Changer Collective, B-School, Female Entrepreneur Association)
  • Events (Meine Tipps: Projektin, Mindful Blogging Conference, Barcamps (gibt‘s in vielen Städten!), Her Career)

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Viele der eben aufgezählten Dinge sind kostenlos (YouTube und Podcasts), andere sind für kleines Geld erhältlich (Bücher und Events). Online Kurse sind toll, um dir zu einem bestimmten Thema viel Wissen anzueignen, allerdings können diese kostspielig ausfallen. Dabei kann ich dir nur empfehlen: Denke darüber nach, was dir dein Unternehmen wert ist und was du dort herein und vor allem in dich selbst investieren willst. Und dann tu es einfach!

Gewohnheit 5: Arbeite an deinen Glaubenssätzen

Wir neigen oft dazu uns selbst zu limitieren und verfehlen dadurch unsere Ziele. Bei den nebenberuflichen Selbstständigen, die ich kenne, höre ich nicht selten Sätze wie:

„Ich habe nicht genug Zeit, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.“

„Niemand wird meine Produkte / meine Services kaufen.“

„Es gibt dieses Produkt / diesen Service schon so oft. Niemand braucht noch ein Unternehmen in den Bereich.“

„Ich bin nicht gut genug, um mir selbst ein Unternehmen aufzubauen.“

Kannst du an all diesen Sätzen eine Gemeinsamkeit feststellen? Die Personen, die diese aussprechen, erschaffen damit ihre eigene Wahrheit. Sie haben beispielsweise den Glaubenssatz „Ich habe nicht genug Zeit, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.“ bei sich in den Gedanken verankert. Was passiert also? Sie werden sich, bewusst oder unbewusst, immer wieder Situationen erschaffen, die ihnen diesen Satz bestätigen. Vielleicht machen sie in ihrem Hauptjob Überstunden, die nicht notwendig wären. Oder sie verbringen viel Zeit, um zu Hause auf der Couch zu sitzen und zu überlegen wie wenig Zeit sie haben.

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Diese Szenarien können wir mit allen Glaubenssätzen durchspielen. Es kommt nur immer auf das gleiche Ergebnis heraus: Wir limitieren uns durch negative Glaubenssätze selbst. Achte deshalb auf deine Glaubenssätze. Schreibe dir alle auf – negative wie positive. Die positiven baust du ab sofort mehr in deinen Alltag ein. Die negativen Sätze wandelst du in positive um und verankerst diese nun in deinen Gedanken (im Beispiel vorhin also: „Ich habe ausreichend Zeit, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.“). Du wirst erstaunt sein, wie viel sich allein dadurch in deinem Mindset verändern kann.

Plane dir diese Gewohnheiten nun fest in deinen Alltag ein und beobachte dich dabei, wie du nicht nur effizienter, sondern auch viel fröhlicher wirst. Du bist dabei, dir etwas Großes und Wundervolles zu erschaffen. Dein Herzensprojekt wartet darauf, von dir verwirklicht zu werden. Wenn dir die Gewohnheiten noch nicht ausreichen, sondern du auch an deinem Mindset arbeiten willst, dann schau doch mal bei Franziskas Gastartikel auf www.inyourtwenties.de vorbei. Sie teilt noch vor dem Jahreswechsel ihre Top 5 Mindset Shifts mit dir, die dich im neuen Jahr zum Erfolg führen werden.


Rebecca ist die Gründerin von inyourtwenties.de, einer Plattform mit Inspiration, Motivation und Tipps & Tricks für euch auf dem Weg zu eurem Traumjob und zur Selbstverwirklichung. Ihr wollt aber nicht dem klassischen Traumjob im Unternehmen hinterherjagen? Rebecca unterstützt euch auch bei der Verwirklichung eurer Herzensprojekte, wie der nebenberuflichen Selbstständigkeit. Neben ihrem Vollzeitjob nutzt sie jede Sekunde, um an ihren eigenen Projekten zu arbeiten. Für 2019 hat sie einige große Dinge geplant und ich bin gespannt, was sie alles noch auf die Beine stellen wird.

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