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How to care less what others think of you

me black and white

Rückblickend habe ich die letzten Jahre und auch in meiner Schulzeit viel zu viel Zeit damit verbracht mich damit zu beschäftigen, was andere von mir halten. Das hat sich insofern geäußert, dass ich alles „zerdacht“ habe. Jedes einzelne Detail aus Situationen mit anderen. Das war mein Ding. Mich verkopfen. Szenarien immer und immer wieder durchgehen, auf der Suche nach Details, die darauf schließen lassen, was die anderen von mir denken. Und dennoch bin ich nie dahinter gestiegen was die anderen für ein Bild von mir hatten.

Heute denke ich an diese Zeit zurück und mir kommt dazu nur noch ein Gedanke in den Kopf: wie
anstrengend und unnötig! Erst heute, in einer Zeit, in der es mir kaum noch Kopfzerbrechen bereitet, was andere über mich denken … erst heute merke ich wie schwer ich mir das Leben gemacht habe. Das Leben wird nicht einfacher, wenn man sich daran orientiert, was andere von einem denken. Es wird nicht einfacher, wenn man sich danach richten will. Es wird auch nicht einfacher, wenn man weiß, was die anderen von einem denken und man versucht diesem Bild eben n i c h t zu entsprechen. Genau das Gegenteil ist der Fall: so macht man sich das Leben schwerer. So habe ich mir das Leben schwer gemacht.

 

Lange Rede, kurzer Sinn. Streicht „Was denken anderen von mir?“ aus eurem Wortschatz. Es ist von keiner Relevanz.

Bei den wenigsten von uns klappt das „aus dem Wortschatz streichen“ mit einem Fingerschnippen. Es bedarf etwas Übung, bis man weiß wo man den Stift und das Lineal ansetzten muss, um einen aussagekräftigen, dicken Strich zu ziehen.

me smiling blonde

Hier sind meine – selbst erprobten – Tipps für euch

Mach dir klar, dass die Meinung von anderen dein Leben nur schwerer macht

Bevor du anfangen kannst etwas zu ändern, bedarf es einer Analyse der Ausgangssituation. Das ist bei allen Prozessen so – sei es in einem Unternehmen, in der Politik oder eben bei dir selbst. Diese Analyse hilft dir zu erkennen, wo du ansetzen musst. Sie zeigt dir, was tatsächlich geändert werden muss. In diesem Fall ist es: die Meinung der anderen und welche Gewichtung du ihr beimisst. Ab heute: keine mehr. Sie macht dein Leben nur unnötig schwer.
Dir muss klar werden, dass dein Selbstbild das einzige ist, was dich weiterbringt. Die Meinung der anderen, mit der du dich so viel beschäftigst und so viel darüber nachdenkst …. Die hilft dir nicht, wenn es du selbstbewusst einen Vortrag halten musst. Die hilft dir nicht deinen Chef davon zu überzeugen dir mehr Verantwortung zukommen zu lassen. Sie zieht dich runter, macht dir schlechte Laune und raubt dir deinen Frieden. Werde dir dessen bewusst und reduziere die Einfluss, den sie auf dein Leben hat.

Finde heraus welches Bild du von dir selbst hast – das ist das Einzige was zählt

Bei mir hat mein Selbstbild wie eine Art Rahmen funktioniert. Ein Rahmen für mein eigenes Handeln und Tun.

Ein Beispiel: mir wurde oft gesagt, dass ich böse/traurig/genervt schauen würde. Oft wurde mir das in Situationen gesagt, in denen ich definitiv nichts dergleichen gefühlt habe. Resting-Bitch Face halt. Wenn ich jetzt nicht wüsste wer ich bin und welches Bild ich von mir selbst habe, dann würde ich meine Arbeit im Kundenkontakt davon beeinflussen lassen. Das Wissen über mein Selbstbild hat mir Vertrauen in meine eignen Fähigkeiten gegeben und hat mich auf der Arbeit dazu gebracht meine beste Leistung abzuliefern.

Ich hoffe mein Beispiel zeigt, dass es wirklich wichtig ist zu wissen, wer du bist und wo somit deine Stärken liegen. Dann lässt du dich nicht so schnell von anderen aus der Bahn werfen.

Schöpfe deine Einzigartigkeit aus – Embrace it!

Im Laufe der Zeit, in der du bewusster an deinem Selbstbild arbeitest, wirst du immer öfter merken, dass es dir leichter fällt du selbst zu sein. Dir ist es langsam egal, ob andere dich dafür komisch anschauen. Ob sie jetzt ein schlechtes Bild von dir haben. Ob sie dich nicht mehr mögen. Im Alltag wirst du immer selbstbewusster und somit auch ruhiger. Leben b e w u s s t eine Einzigartigkeit aus. Deine Macken. Dein „crazy“. Halte dich nicht zurück.

Übung macht den Meister

Heute klappt es richtig gut du selbst zu sein. Dich interessiert es null, was andere denken. Du weißt wer du bist und das reicht dir! Und Morgen dann klappt es leider nicht mehr so gut. Das ganze Selbstbewusstsein ist geschrumpft und du ziehst den Kopf ein. Vielleicht hat dich auf der Arbeit jemand blöd angeschaut oder ein Bekannter von Freunden (den du eigentlich gar nicht kennst und der dich nicht kennt. Der Klassiker) meint seine Meinung, die er über dich hat kundzutun. Es zieht dich runter. Aber du weist: Übung macht den Meister. Akzeptieren. Lächeln. Und abhacken. Und sofort wieder neu starten und nicht darüber nachdenken, was andere denken. Jeden Tag aufs Neue.

Dir fällt es schwer, solche Ereignisse abzuhacken? Probiere doch mal die folgenden Dinge:

Stell dich vor die Kamera. Mach ganz viele Fotos von dir. Verschiedene Posen. Verschiedene Winkel. Lass alles raus. Alle Emotionen. Die Bilder müssen nicht perfekt sein.
Mir persönlich hilft es sehr zu sehen, wie selbstbewusst ich wirken kann. Wie begeistern ich aussehen kann.

Erstelle eine Liste mit Dingen, die du an dir magst. Klingt irgendwie simpel? Ist aber wahnsinnig effektiv. Von Zeit zu Zeit kannst du weitere Dinge hinzufügen und in Momenten der Schwäche dich immer wieder daran erinnern, was du toll an dir findest. Und falls eine Liste dir keine Hilfe ist: nimm post-its und verteile sie in deiner Wohnung an Orten, an denen du sie immer sehen kannst (Spiegel, Haustüre, Kühlschrank, Fernseher…)

Suche dir Gleichgesinnte. Menschen mit ähnlichen Interessen, Lebenseinstellungen oder auch mit den selben Herausforderungen im Leben. Das müssen nicht immer Menschen in deinem direkten Umfeld sein, obwohl das natürlich optimal wäre. Andere Möglichkeiten diese Leute kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen sind z.B. Facebook Gruppen, Instagram oder andere Communities (in meinem Fall ist das ToneItUp). Es gibt so viele Orte – real oder virtuell – an denen du Menschen kennen lernen kannst. Ich selbst habe eine tolle Freundin über die ToneItUp Community kennen gelernt. Alles hat mit einer Direktnachricht von ihr auf Instagram angefangen. Und wir wohnen nicht mal im selben Land. (Falls du das liest: ich bin so froh, dass wir uns kennen gelernt haben)
Gerne dürft ihr mir auf Instagram eine Direktnachricht schreiben. Einfach zum quatschen oder wenn ihr Rat bei einer Sache braucht.

Finde heraus welche externe Meinung Einzug in dein Leben haben darf – wenn auch nur begrenzt

Es wäre verblendet zu sagen, dass keine einzige externe Meinung eine Rolle in deinem Leben spielen darf. Das wissen wir alle. Eine Ausnahme können z.B. Freunde sein. Diese Art von Freunde, die d i c h kennen. Alle deine schönen und unschönen Seiten, deine Eigenheiten, deine Wünsche und Ziele. Die dich kennen, wie du wirklich bist. Nur so können sie sich wirklich ein echtes Bild von dir machen.

me blonde

 

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