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Keine Lust zum Bloggen

me black and white photography

Ich habe diesen Blog gestartet aus vielen Gründen. Ich wollte meine Gedanken mit euch teilen. Und dabei Gleichgesinnte treffen und mich mit ihnen austauschen. Ich wollte meine Leidenschaft fürs (Hobby)Fotograf sein zeigen. Während ich andere Blogs durchstöbere wollte ich mich inspirieren lassen. Er sollte auch ein Ort werden, um meine Gedanken zu teilen. Denn es sind manchmal so viele auf einmal – oft sehr wirr – dass ich sie irgendwo raus lassen muss. Wollte ich das Ganze mit meinem Blog erreichen – oder will ich das Ganze mit meinem Blog erreichen?

Girlbossheaven.de ist noch nicht sehr lange online und trotzdem habe ich schon eine erste Phase mit Motivationsproblemen. Hauptsächlich dadurch bedingt, dass ich mir mit meinem Blog unbedeutend vorkomme. Und das ist mein Blog ja auch noch. Klein und unbedeutend. Aber genau das ist die beste Grundlage, um zu wachsen. Ohne Druck und ohne die Adlersaugen von anderen.

Ist das der einzige Grund warum ich Motivationsprobleme habe? Wenn ich ehrlich bin … nein. Bei den meisten Blogposts, die ich vorhabe zu schreiben, setze ich mir selbst sehr hohe Maßstäbe. Maßstäbe an meinen Text und vor allem an meine Bilder und deren Bearbeitung. Nehme ich eigene Bilder oder von einer Plattform? Wenn ich eigene mache: drinnen oder draußen? Wenn drinnen: welchen Hintergrund nehme ich in unserem nicht so instgram-worthy Haus? Wenn draußen: soll ich immer dieselben langweiligen, unschönen Hügel und Wälder fotografieren? Fotografiere ich mich selbst oder versuche ich mit Gegenständen einen Verbindung zu meinem Text herzustellen? Schminke ich mich und mache mir extra meine Haare nur für ein paar Bilder? The struggle is real. Und der letzte Punkt wird wohl von vielen als lächerlich angesehen. Aber solche Gedanken gehen mir nun mal durch den Kopf.

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich beschlossen habe einen Blog zu starten. An die Vorfreude, die mich total erfüllte. Genau dran will ich wieder anknöpfen und mich nicht von seeeeeehr niedrigen Leser Zahlen abhalten lassen. Also, wie erreiche ich das?

me black and white photography

Brainstorming

Ich möchte mir selbst nicht vorschreiben welchen Blogpost ich wann veröffentliche. Für eine solche Art der strikten Planung bin ich noch nicht bereit. Aber eine grobe Vorstellung von dem, was ich in nächster Zeit teilen möchte sollte ich haben. Brainstorming geht einher mit Inspiration. Ich setzte mich an meinen Laptop und mache meine momentane Lieblingsplaylist an, neben mir liegt mein Notizbuch. Ich öffne drei Seiten in meinem Browser: Pinterest, Tumblr und Bloglovin. Sobald mir ein Bild begegnet, das mich auf irgendeine Art und Weise anspricht werde ich einen passenden Begriff dazu notieren. Sei es eine Stimmung, ein Gegenstand oder ein Gefühl. Das kann erst ganz oberflächlich sein oder auch bis ins kleinste Detail ausformuliert. Um eine visuelle Vorstellung davon zu haben, wie mein Blogpost aussehen soll, erstelle ich eine Pinnwand auf Pinterest, sie darf gerne privat sein. Ist ja nur für mich. Und ganz schnell habe ich ein paar neue Ideen für Blogposts. Bye Motivationsprobleme.

Mutiger sein und die Kamera einfach überall hin mitnehmen

Hier wird man oft komisch angeschaut, wenn man mit einer „großen“ Kamera durch die Gegend läuft und die unterschiedlichsten Sachen fotografiert. Kennt ihr das? Ganz schlimm wird es bei Sachen wie Essen oder wenn man sich selbst fotografieren lässt. So nach dem Motto „Du bist kein Model, warum lässt du dich fotografieren?“. Diese komischen Blicke muss ich bewusst ignorieren und einfach trotzdem überall und immer fotografieren, wenn ich etwas Schönes entdecke. Es ist auch völlig ok, wenn nicht alle Bilder Blog-würdig sind. Einfach mal abdrücken. Blicke ignorieren. Einfach machen.

Fleißig auf Instagram mit anderen Bloggern in Kontakt treten

Es hilft ungemein unterstützende Worte von anderen zu bekommen, die auch mal dieselben Probleme hatten. Ich denke es hilft auch sehr offen Dinge anzusprechen und nach der Hilfe und Rat von anderen zu fragen. Auch wenn ich mir jetzt am Anfang etwas schwer tue die eignen Sorgen oder Fragen auf öffentlichen Plattformen wie Instagram oder dem Blog zu teilen, sollte ich mich dem Ganzen etwas mehr öffnen. So lernt ihr mich doch nur besser kennen. Und andersrum. Natürlich gibt es hier auch gewisse Grenzen, aber die kenne ich bereits jetzt ganz gut. Also freut euch auf viele Kommentare von mir unter euren Posts. Wie heißen eure Blogs und IG Profile?

Das „Warum“ vor Augen halten

Einer der Gründe, warum man die Motivation etwas zu tun verliert, ist oft losing sight of your goals. Oder so ähnlich. Durch all die alltäglichen Ablenkungen gerät die eigentliche Motivation – das Erreichen eines Ziels – aus dem Fokus. Mir geht es oft so. Bis mir dann quasi eines Tages bewusst wird, dass ich gar nicht mehr weiß, warum ich manche Dinge überhaupt tue. Genauso beim Bloggen. Dann wird es Zeit das Ganze nochmal into perspective zu rücken (heute habe ich es mit englischen Phrasen, wow). Und vielleicht fällt mir dann auf, dass ich manche Ziele gar nicht mehr als erstrebenswert bezeichnen würde und dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich ohne schlechtes Gewissen aufhören kann eine bestimmte Sache zu tun. …. So ist es aber n i c h t mit dem Bloggen. Ich weiß noch genau, warum ich hiermit angefangen habe. Und all die wunderbaren Blogger da draußen zeigen es mir wieder jeden Tag. Was ist dein Warum?

me black and white photography

Kennt ihr das? Ihr teilt ein Vorhaben anderen Menschen mit und macht es sozusagen öffentlich? Und auf einmal gibt es kein Zurück mehr und ihr müsst euren Worten auch Taten folgen lassen? Genau das hier ist meine „Veröffentlichung“. Und jetzt lasse ich dem Ganzen auch Taten folgen. Dieser Blogpost ist der erste Schritt zu regelmäßigen Blogposts.

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4 Comments

  • Reply Charly

    Ich freue mich schon auf deine weiteren Beiträge. Der Blogpost zeigt einfach die Realität und das macht dich unglaublich sympathisch:)

    2017-11-08 at 7:32 PM
    • Reply Franziska

      Charly 🙂 Freut mich sehr, dass der Beitrag dir gefällt.
      Ich arbeite ganz fest dran mein Wort zu halten.

      Franziska

      2017-11-08 at 8:31 PM
  • Reply Jain

    jaaaa, diese problematik kenne ich! aber man darf sich da nicht unter druck setzen. der hang zum perfektionismus steht uns oftmals im weg, einfach mal aktiv zu werden. denn alle haben sie klein und total unperfekt angefangen. ich bin selbst sehr unzufrieden noch mit allem. aber das ist mir mittlerweile egal. ich mach einfach. . . für mich ist aktuell das wichtigste, am ball zu bleiben und mein bestmöglichstes zu geben, und DEFINITIV, dass ich spaß an der ganzen sache habe, sonst macht es für mich keinen sinn.

    ich bin froh, dass du einen „schlachtplan“ für dich entwickelt hast und durchstarten möchtest.
    ich freue mich nämlich auf deinen content, der sich bis hierher sehr inspirierend und vielversprechend liest.

    viel erfolg und VIEL SPAß!!!!!!

    Jain von http://www.nebenanallesmaedchen.de

    2017-11-07 at 6:42 PM
    • Reply Franziska

      Ich bin gerade sehr froh, dass ich das Thema offen angesprochen habe … denn nur so kann ich so inspirierende Kommentare, wie deinen erhalten. DANKE
      Bestimmt ist es so, dass durchs „einfach mal machen“ ein guter Fluss entsteht und man etwas von Perfektionismus abrückt.
      Liebe Grüße,
      Franziska

      2017-11-08 at 8:30 PM

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